2008

2008: Mutter Ääd hät Hetzewallung

Mottobild 2008: "Mutter Ääd hät Hetzewallung"

Mottobild von Sebastian Herzau. Mehr Informationen zu Bild und Maler.

Der 17te Geisterzug ging durch Mülheim, Buchforst und Kalk.

Thema war der Klimawandel, den wir Menschen selber schuld sind. Durch das Schmelzen der Polarkappen steigt der Meeresspiegel, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann Köln absäuft.
Um uns auf diese Zeit langsam vorzubereiten, verlagerten wir den Geisterzug Richtung Bergisches Land. Kalk und Mülheim gehören dazu, sie wurden erst 1910 bzw. 1914 nach Köln eingemeindet.
Grund war damals die Abschöpfung der dortigen Wirtschaftskraft, aufgebaut von Leuten, die sich im heiligen katholischen Köln nicht niederlassen durften.

 

GZ-Plan 2008Ab den 1970er Jahren starben ganze Wirtschaftszweige, die „Schäl Sick“ verarmte, die Arbeitslosigkeit stieg, die Bevölkerung wurde internationaler. Mittlerweile werden wieder mehr Industriebrachen neuen Nutzungen zugeführt.

Etwa 20.000 Teilnehmer gingen vom Wiener Platz durch die Keupstr. Richtung Graf-Adolf-Str. Doch das Kreuzen der Zuschauermassen auf der Frankfurter Str. gelang nicht so richtig. Die Zugspitze kam durch, dann wurde eine sehr große Lücke gerissen, später schafften es noch etwa 4.000 Geister nach Kalk zu kommen.

Presseartikel zum Geisterzug 2008:

Brigitte 4,                    Kölner Stadtanzeiger      Kölnische Rundschau
2008                                         04.02.2008                                        04.02.2008

Brigitte08-4 KStA08-02-04 KR08-02-04

 

 

 

 

Bild                                  Express 
04.02.2008                                  04.02.2008 

Bild08-02-04 Expr08-02-04 Kölner Wochenspiegel 30.01.2008

 

 

 

 

zu den Fotos Geisterzug 2008
zurück zu 2007: “Ming Ahl es Kölsche”
weiter zu 2009: “Dr volljöhrije Ähzebär, die Meddelschich un ander ärm Kirchemüs”
zurück zur Übersicht Geisterzüge