Zugregeln

Et jit kei Kamelle…

1606446_502219649889047_1857639457_oWir haben uns entschieden, die Geisterzüge unter folgende Prämissen zu stellen:

1) Der Zug soll sowohl karnevalistisch als auch politisch sein:
jedeR kann diesen Zug benutzen als Demonstration für oder gegen das, was nach seinem/ ihrem Erachten gefördert/ bekämpft werden muß.
Und wer „einfach nur“ feiern will, wird nicht ausgeschlossen.

2) JedeR darf mitgehen, notfalls auch Unmaskierte.
Zuschauer werden geduldet, Mitgehende sind uns lieber.
Hinweis für Bequeme: ja, es gibt Halloween-Masken.
Aber dies ist eine Karnevalsveranstaltung.
Also bitte macht wenigstens eine rote Nase dran.
Wenn Euch noch originellere Kostümelemente einfallen, wäre das natürlich noch schöner.

3) Wir möchten der sauberste Zug sein.
Et jit kei Kamelle, och kei Strüßjer. Jede Form von Wurfmaterial, Reklame u.ä. ist untersagt:
einerseits ist es schlicht ’ne Schweinerei, sowas auf die Straßen zu werfen,
andererseits haben wir eh jedes Jahr große Geldprobleme und die würden durch die Reinigung Eures Mülls erheblich erhöht.
Und nehmt bitte Eure leeren Flaschen und Dosen wieder mit nach Hause. Wenn Ihr es schafft, sie im vollen Zustand zu transportieren, dürfte es im leeren noch viel einfacher sein.

4) Das Ordnungsamt legt berechtigterweise Wert darauf, dass Pechfackeln oder daraus entstehende Feuer sofort gelöscht werden können. Das bedeutet: Wer Pechfackeln oder andere offene Feuer mitbringt, muss auch einen Eimer Sand, Wasser, eine Löschdecke oder ähnliches mitbringen!

5) Der Zugweg ist jedes Jahr ein anderer.
Wir wollen nicht wie die anderen Züge immer die selbe Strecke langlatschen, sondern betrachten den Geisterzug auch als Stadtführung zu historisch bedeutsamen Orten und Gebäuden und durch Straßen, Gassen, Viertel, die nicht jedeR in Köln Wohnenden hinreichend bekannt sind.

6) Soweit möglich, besteht ein Bezug zwischen dem jeweiligen Motto und Weg.

7) Auch wenn diese Website auf einem PC geschrieben ist und unter uns Organisatoren Autofahrer sind: der Geisterzug ist technikfeindlich.
Im Zug wollen wir weder Casetten- bzw. CD-Musik noch Kraftfahrzeuge haben.
Musikmachen kann man auch ohne Strom. Die vielen Sambagruppen und Kochpottdeckelspieler beweisen es. Angeblich soll es auch Leute geben, die Texte von Karnevals- und Polit-Liedern singen können.